Was die Universitäten schon lange predigen: Nachhaltigkeit setzt sich durch

Das Prinzip der Nachhaltigkeit setzt sich in der Wirtschaft immer mehr durch. Die Erkenntnis, das Ressourcen an mineralischen Rohstoffen und fossilen Energieträgern nicht unerschöpflich sind, hat viele Forscher auf den Plan gerufen, die sich mit erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffen beschäftigen. Die Ideen, sich mit einem natürlichen Kreislauf von Rohstoffen, Produkten, Energien und recycle baren Abfallprodukten auseinanderzusetzen, ist nicht neu. Viele Privatpersonen mit großem Umweltbewusstsein praktizieren diese Methode im Kleinen. In der Wirtschaft dachte man früher anders, Effektivität und Gewinn standen an erster Stelle, die sich erschöpfenden Ressourcen und die Schäden für die Nachwelt aus nichtabbaubaren Produktionsrückständen hinterfragten Unternehmer selten.

Heute ist Nachhaltigkeit nicht mehr eine Sache von Ökofreaks, sondern eine Angelegenheit der ganzen Gesellschaft. Die von der nächsten Generation nur geborgten Ressourcen an Luft, Wasser, fossilen Energieträgern und fruchtbarem Boden werden mehr geschätzt und als lebenswichtiger Bestandteil der Lebensqualität von Kindern und Kindeskindern gesehen. Die Nutzung alternativer Energien, die als erneuerbare Energien ständig verfügbar sind, wird groß geschrieben. Sonnenenergie, Windenergie und Wasserkraft zeigen sich als umweltfreundliche Möglichkeiten, kostengünstig und ohne Erzeugung von Abfallprodukten Produktionsprozesse zu betreiben. Solaranlagen, Photovoltaikanlagen, Windkraftwerke und Wasserkraftwerke überzeugen mit sauberer Energie und als ständig verfügbare Quelle von Strom oder Warmwasser. Und auch zukunftsorientierte Investmentunternehmen wie Thomas Lloyd setzen auf Nachhaltigkeit, erneuerbare Energie und saubere Technologien, welche unter dem Begriff „Cleantech“ bekannt sind.

Die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser bei Produktionsprozessen kann ebenfalls mit Nachhaltigkeit überzeugen. Die sparsame Verwendung von Trinkwasser und die geringer anfallenden Wasseraufbereitungskosten ersparen große Ausgaben. Die Nutzung von Wasser aus Bächen oder Flüssen zu Kühlzwecken kann gegenüber der Verwendung von Trinkwasser sehr ins Gewicht fallen. Ein weiterer Aspekt ist die Vermeidung von Abfällen und Produktionsrückständen, die nicht abbaubar sind, eine Umweltverschmutzung oder Umweltgefährdung darstellen. Das Vermeiden von Folgeschäden und die Vorbeugung von Umweltverschmutzung konnten in den letzten Jahren an Bedeutung gewinnen. Gesetzliche Änderungen, eine Änderung in den Ansichten über Umweltschutz und den Umgang mit Ressourcen brachten für die Wirtschaft neue Strategie- und Handlungsweisen mit sich.