Schule und Bildung in Deutschland

Bildung und Schule gehen im Allgemeinen einher, auch in Deutschland. Allerdings gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um einen Beruf zu erlernen oder einen Abschluss zu erreichen.

Schule – Primar- und Sekundarbereich

Das deutsche Schulsystem ist vierstufig aufgebaut, wobei in den meisten Bundesländern der Vorschulbereich (Kindergarten) nicht dazu gezählt wird. Zu Beginn der schulischen Bildung steht die obligatorische Grundschule, sie stellt den Primarbereich dar und dauert 4 Jahre. Als nächstes folgt die Sekundarstufe I. Zu diesem Beireich der Bildung zählen Haupt- und Realschulen, die Gesamtschule und das Gymnasium. Diese enden mit einem Abschluss oder im Falle des Gymnasiums mit demtl_files/files/bildungundschule/home_Fotolia_8114937_XS_©_angelo.gi_-_Fotolia.com.jpg Ablegen der Mittleren Reife und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberstufe. Die Sekundarstufe II besteht, wie schon erwähnt aus dem Oberstufen – Gymnasium oder aus einer berufsbildenden Schule. Das Gymnasium der Oberstufe dauert im Normalfall 3 Jahre und endet mit dem Abitur – somit stehen den Abgängern alle Ausbildungsmöglichkeiten offen. Auf dem Weg dorthin hat der Schüler im Musikunterricht, seinen Schwerpunktfächern und AGs oder Projektgruppen eine gute Qualifikation erreicht. Im Bereich der Berufsausbildung gibt es mehrere Varianten, insgesamt neun unterschiedliche Typen. Zu ihnen zählen unter anderem das Duale System, das Berufsschule und Berufsausbildung kombiniert, aber auch Berufsfachschulen, Berufsaufbauschulen und Fachoberschulen. Das Bildungssystem unterscheidet sich jedoch nach Bundesland. So sind auch Wohnungen Rostock und deren Bewohner von dem Unterschied betroffen.

Schule – Teritiär- und Quartärbereich

Der Tertiär Bereich setzt ein Abitur, beziehungsweise ein Fachabitur, oder eine abgeschlossene Berufsausbildung als Zulassung voraus. In Deutschland gibt es zur Zeit in etwa 1,9 Millionen Studenten, die an über 400 Bildungseinrichtungen studieren. Diese stehen mehrheitlich unter der Trägerschaft der Bundesrepublik, die Verwaltung obliegt den Bundesländern, sowie der gesamte Bereich der Bildung jeweils vom betreffenden Bundesland geregelt wird und bundesweit zu unterschiedlichen Ausprägungen führt. Die Universitäten stellen hier mit 69 % Studierenden den größten Anteil dar, gefolgt von Fachhochschulen (29 %) und Kunsthochschulen (2 %). Der Quartärbereich beschreibt eine persönliche oder berufliche Fortbildung, die vornehmlich an Hochschulen, Abendschulen, Bildungszentren oder betrieblichen Einrichtungen erfolgt. Auch das Fernstudium fällt in diese Kategorie.

Eine Sonderform stellen Förderschulen für Kinder mit Behinderungen und der sogenannte Zweite Bildungsweg dar. Das wichtigste ist in jedem Fall eine frühe Förderung der Kinder. Schon in jungen Jahren sollten sie vor allem im medialen und technischen Bereich fit gemacht werden. Sollten Sie also demnächst ein Handy Bundle Wii sehen, könnte das der erste richtige Einstieg für Ihr Kind in diesen Bereich sein.